ACR-Innovationspreis 2026

Mit dem Projekt „3D-MeKuH“ – Möglichkeiten, Grenzen und Optimierung von additiv gefertigten Metall-, Kunststoff- und Hybridbauteilen – überzeugte unser Kollege Christian Kneißl gemeinsam mit M&H CNC Technik GmbH die Jury und wurde mit dem ACR-Innovationspreis 2026 ausgezeichnet.

Die Projektergebnisse zeigen, wie sich die Möglichkeiten des 3D-Drucks bei der simulationsbezogenen Bauteilauslegung gezielt nutzen lassen. Additive Fertigung ermöglicht die ressourcenschonende Herstellung hochkomplexer Geometrien und den gezielten Materialeinsatz dort, wo er für die Stabilität tatsächlich erforderlich ist.

„Der entscheidende Schritt ist, das Bauteil von Anfang an neu zu denken und genau an einen tatsächlichen Lastfall anzupassen“, erklärt Projektleiter Christian Kneißl.

Für die Industrie bedeutet diese Methodik vor allem mehr Sicherheit und Effizienz in der Entwicklung: Bauteile können frühzeitig optimiert, das Materialverhalten besser vorhergesagt sowie Fehlversuche und Ausschuss reduziert werden. Gleichzeitig eröffnen sich neue Möglichkeiten für leichtere, komplexere und leistungsfähigere Bauteile.

ACR Innovationspreis

v.l.n.r.: Peter Liepert (Geschäftsführer, *Verein für praktische Gießereiforschung (ÖGI)), Christian Kneißl (Projektleiter), Elisabeth Zehetner (Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus), Adolf Kerbl (Geschäftsführer, Fachverband Metalltechnische Industrie), Bernhard Dichtl (Stev. Vorstandsvorsitzender*), Maximilian Kloger (Vorstandsvorsitzender*)

Quelle: APA Fotoservice/ Martin Lusser

Weiterführende Links:

ACR-Pressetext

Projektvideo: 3D-MekuH